Mit der Präsentation der Ergebnisse der 1. Phase am 04. Juli im Hansahochhaus und der Sitzung des Begleitgremiums am 9. Juli 2025 ist die erste Phase der Umsetzungs- und Wirkungsstudie zur Neuen Mitte Köln (NMK) erfolgreich abgeschlossen worden. In einem mehrmonatigen Bearbeitungsprozess haben zwei interdisziplinäre Teams – ARUP und Arcadis – in einer Mehrfachbeauftragung zentrale konzeptionelle Grundlagen zur Zukunft des Eisenbahnknotens Köln und seiner städtebaulichen Entwicklung erarbeitet.
Die Ergebnisse zeigen deutlich:
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Der Bereich Köln-Kalk eignet sich grundsätzlich als Standort für einen neuen, leistungsfähigen Fernbahnhof.
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Ein solcher Knoten kann in realistischen Etappen entwickelt werden – beginnend mit einer Neuordnung des Güterverkehrs, gefolgt von einem neuen Bahnhof, später ergänzt durch einen Rheintunnel und Tiefbahnhöfe in der Innenstadt.
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Das NMK-Konzept eröffnet städtebauliche und infrastrukturelle Chancen, die weit über den Bahnbetrieb hinausreichen – mit Wirkung auf Stadtentwicklung, Flächenverfügbarkeit, regionale Verbindungen und die Wettbewerbsfähigkeit Kölns im nationalen und europäischen Kontext.
Nach intensiver Diskussion und Auswertung der Studienbeiträge hat sich das Begleitgremium einstimmig für das Team ARUP ausgesprochen, das nun mit der Bearbeitung der zweiten Phase betraut wird. Der Verein NMK e. V. hat diese Empfehlung am 10. Juli 2025 bestätigt.